Wir müssen über Geld reden!
(aus: WIR FRAUEN – Das feministische Blatt Ausgabe 4/2025)
Es hat keinen Sinn, um den heißen Brei herumzureden. Die Leser:innen der Wir Frauen wissen, dass die Redaktion zu der aussterbenden Spezies gehört, die mit großer Freude und viel zu wenig Geld viermal im Jahr eine gedruckte Ausgabe eines feministischen Magazins produziert.
Wir machen das, weil wir immer wieder wertschätzende Rückmeldungen von langjährigen wie jüngeren Leser:innen bekommen. Ob wir euch auf Veranstaltungen treffen oder ihr uns ein paar Zeilen per Mail schickt: Wir wissen, dass unsere Gedanken, Ideen und Artikel mit Gewinn gelesen und mit anderen geteilt werden.
Ihr, die Abonnent:innen, kennt und nutzt das Solidarsystem, das wir uns vor zwei Jahren überlegt hatten, als es wieder einmal finanziell eng wurde: 16 Euro für die, die es nicht so dicke haben. 18 Euro für alle, die die gestiegenen Portokosten tragen wollen und können. 26 Euro für diejenigen, die es sich leisten können, auch für andere ein Abo erschwinglich zu machen.
Weit über die Hälfte unserer Abonnent:innen zahlt mehr als 16 Euro, manche rundet noch dazu auf. So hat das Modell zwei Jahre lang funktioniert.
Dennoch: Zum wiederholten Male drücken uns gestiegene Porto-, Versand- und Druckkosten. Zudem hat die Vermieterin des Hauses, in dem wir unser Lager und Archiv haben, nach über 30 Jahren Miete und Nebenkosten erhöht. Wir wissen um das Glück, dass sie es aus solidarischen Gründen bisher nicht getan hat, aber jetzt beschwert es uns doppelt. In diesem Jahr konnten wir gerade soeben noch eine große Finanzlücke schließen – dank großzügiger Spenden, auch aus unseren eigenen Reihen.
Wir versuchen alles, um die Kosten auf das Nötigste zu beschränken.
Für 2026 rechnen wir mit einem Minus von 6.000 Euro.
Es geht kein Weg mehr daran vorbei: Wir müssen die Abo-Preise erhöhen. Rechnen wir alle Kosten zusammen, dann läge der reelle Preis für ein Jahresabo bei 22 Euro im Jahr. Zugleich wollen wir den Soli-Preis für Leser:innen mit wenig Geld weiterhin halten.
Das bedeutet:
Für unsere bisherige Abonnent:innen ändert sich nichts. Wir bitten euch jedoch dringlich, noch einmal zu prüfen, ob ihr eure Zahlung für das Jahresabo auf 22 Euro oder mehr erhöht. Mit 28 Euro – und jedem weiteren Euro darüber hinaus – tragt ihr mit dazu bei, dass es auch den 16-Euro-Soli-Preis weiterhin gibt.
Mit der nächsten Rechnung (März 2026) schicken wir euch ein Schreiben, auf dem ihr angeben könnt, welchen Betrag ihr zukünftig zahlt. Für den Soli-Preis braucht es keinen Beleg – wir vertrauen auf eure Selbsteinschätzung.
Auch das senkt unsere Kosten: Bitte erteilt uns auf dem Wege auch das Mandat, Rechnungen künftig per E-Mail an euch zu schicken.
Noch besser: Beides, euren gewünschten Abo-Preis ab 2026 und die Zustimmung zur digitalen Rechnungszustellung, könnt ihr uns direkt per E-Mail mitteilen! Schreibt einfach an abo@wirfrauen.de.
Was uns außerdem hilft? Verschenkt ein Jahresabo der Wir Frauen (bestellbar unter wirfrauen.de/geschenkabo). Werbt für das feministische Blatt in eurem Umfeld und auf Social Media. Lasst uns wissen, wenn ihr Freiexemplare für eine Veranstaltung braucht – bis zu 15 Exemplare älterer Ausgaben schicken wir euch gegen Erstattung der Portokosten gerne zu.
Mit zuversichtlichen Grüßen, denn wir setzen auf euch,
die Wir Frauen-Redaktion











