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Frühjahr 1/2024

Verfolgung von trans* und gender non-konformen Personen im Nationalsozialismus

13.4.2023 - 19:00   Dortmund

// Vortrag & Diskussion in Dortmund //

Im Umfeld der transfeindlichen Szene der letzten Jahre wird Gewalt an trans* und/oder gender nonkonformen Personen im Nationalsozialismus regelmäßig geleugnet oder relativiert. So verbreiten transfeindliche Akteur*innen Falschinformationen über den sogenannten „Transvestitenschein“ und behaupten, dass trans* und/oder gender nonkonforme Personen im NS keine Repressionen erfahren hätten, solange sie keine vermeintlich homosexuellen Handlungen vollzogen haben. Dies ist ein funktionales Geschichtsnarrativ transfeindlicher Mobilisierung im deutschsprachigen Raum. Die damalige Situation zu ergründen und zu analysieren ist wichtig für ein Verständnis trans- und queerfeindlicher Ideologien, die aktuell z.B. im Rahmen der gesellschaftlichen Debatte um das Selbstbestimmungsgesetz Aufwind erhalten.

Jako Wende recherchiert seit längerem zur Situationen von trans* und gender-non-onformen Personen in der NS-Zeit, da es hierzu bislang unzureichende Studien/Recherchen bzw. eine unzureichende Auseinandersetzung gibt. Durch die Vorträge erhofft sich Jako eine weitergehende Auseinandersetzung mit dem Thema sowie einen Anreiz zur Aufarbeitung zu setzen.

Bitte beachtet, dass im Rahmen des Vortrags trans- und queerfeindliche Gewalt thematisiert und möglicherweise beschrieben wird.
Die Veranstaltung ist offen für alle gender und eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Veranstaltungsort
Black Pigeon – Buch- und Kulturzentrum
Scharnhorststraße 50
44147 Dortmund

Veranstaltung von Cafem Dortmund in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung NRW