Guerrilla Girls: „It’s not democracy without feminism“
// Ausstellung mit Rahmenprogramm bis 1. Februar 2026 im Museum Ostwall im Dortmunder U //
„Do women have to be naked to get into Metropolitan Museum?” Mit dieser Frage erlangte das feministische Künstlerinnenkollektiv Guerrilla Girls 1989 internationale Bekanntheit: Auf wie vielen Kunstwerken im größten Museum New Yorks sind nackte Frauen als Objekte dargestellt – und wie viele Werke des Museums stammen von Frauen als künstlerisch handelnden Subjekten? Das Missverhältnis war spektakulär.
Seit 40 Jahren bekämpfen die Guerrilla Girls mit provokanten Aktionen und scharfzüngigem Humor gesellschaftliche und politische Missstände. Sie machen auf die mangelnde Repräsentation von Frauen und People of Colour in Kunstmuseen aufmerksam, kritisieren ökonomische Machtverhältnisse in Kultur- und Bildungseinrichtungen und intervenierten mit spektakulären Billboard-Plakatierungen in den US-amerikanischen Wahlkampf.
Die kostenfreie Ausstellung im MO_Schaufenster zeigt eine Auswahl von Plakaten der Guerrilla Girls. Außerdem gibt das Kunst-Video „The Guerrilla Girls‘ Guide to Behaving Badly“ einen Einblick in die Arbeit des Künstlerinnenkollektivs.
Mehr Infos: https://dortmunder-u.de/event/mo_schaufenster-41-guerrilla-girls











