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Winter 4/2019

Feministische Visionen vor/nach 1989 – Einmischen, Gestalten, Provozieren

29.11.2019 - 09:00   Berlin

Die Tagung an der Humboldt-Universität zu Berlin analysiert die Bedeutung der Frauen- und Geschlechterfrage sowohl in den Umbruchsprozessen der DDR als auch im Prozess der politischen Transformation nach 1989. Die zweitägige Veranstaltung (29.-30. November 2019) bietet einen Rahmen, über Brüche, Verlust und Wiederaneignung von feministischen Visionen zu diskutieren. Inwieweit prägen geschlechtertypische Erfahrungen und feministische Visionen vor und nach der „Friedlichen Revolution 1989“ das heutige Handeln von Frauen und Männern? Welchen Einfluss haben soziale Konstruktionen und Zuschreibungen auf das kollektive (Geschlechter-)Gedächtnis und wie beeinflusst das die aktive Gestaltung von Lebensverhältnissen? Wie zeigt sich Intersektionalität in den Macht- und Herrschaftsverhältnissen vor und nach der Wende? Wo liegen Ursachen für heutige rechte Identitätspolitik und Fremdenfeindlichkeit? Welche Perspektiven eröffnen sich im transnationalen Vergleich postsozialistischer Länder hinsichtlich der Handlungsmacht von Frauen und Männern und der Relevanz von zeitgemäßer Geschlechterpolitik?

Die Tagung feiert zugleich 30 Jahre institutionalisierte Frauen- und Geschlechterforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Anmeldung bis zum 11. November 2019 erwünscht.

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