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Sommer 2/2020

Feministische Sommeruni in Berlin: Motto #frauenmachengeschichte

15.09.2018 - :   Humboldt-Universität zu Berlin

Politisch, solidarisch und doch streitbar: Das ist die Feministische Sommeruni 2018!

In über 60 Vorträgen, Workshops, Lesungen und Diskussionen geht es um bewegte und bewegende Frauen- und Lesbengeschichte: Das Programm ist so vielfältig wie seine Protagonist*innen – und ab sofort online.

Auch 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts bleiben feministische Positionen unverzichtbar: vom Tomatenwurf bis zum Cyberfeminismus, von der #metoo-Bewegung bis zur Reform des Sexualstrafrechts. Was sind aktuelle politische Forderungen der Frauen- und Lesbenbewegungen? Wo liegen Verbindungen, aber auch Unterschiede? Hochkarätige frauenpolitische Vertreter*innen aus Politik, Wissenschaft, Kunst und Kultur kommen ins Gespräch u.a. mit Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, Rapmusikerin Sookee, Autorin und Aktivistin Sarah Diehl, Netz-Aktivistin Anke Domscheit-Berg (MdB), Tarik Tesfu und Kübra Gümüşay sowie Luise Pusch, Erfinderin des Binnen-I. Die Feministische Sommeruni vereint Feminismen aus Autonomie und Institutionen unter einem Dach. Ausgangspunkt dieses feministischen Events bilden die Archive, Bibliotheken, Dokumentationsstellen der Frauen- und Lesbenbewegungen, die sich im i.d.a.-Dachverband organisieren.

Zudem beteiligen sich zahlreiche Kooperationspartner*innen aus den Bereichen Frauenpolitik, Erinnerungskultur und -wissenschaft, Politische Bildung und Digitalisierung, u.a. DaMigra, der Deutsche Frauenrat, der Deutsche Juristinnenbund, das Deutsche Historische Museum oder Wikimedia Deutschland. „Gerade in politisch brisanten Zeiten ist es notwendig, frauenpolitisch aktiv und sichtbar zu bleiben und aktuelle Positionen mit Blick auf die bisherige Geschichte der Frauen- und Lesbenbewegung zu diskutieren“, sagt Sabine Balke, Geschäftsführerin des DDF und i.d.a.-Vorstand. „Die Feministische Sommeruni schafft genau diesen wichtigen Bogen von Bewegungsgeschichte zu aktuellen politischen Fragen.“

Die Teilnahme ist kostenfrei und die Anmeldung online möglich: <https://www.feministische-sommeruni.de/>